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	<title>Wasserparameter bei der Wasseraufbereitung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-28T17:40:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in INTEWA Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.intewa.net/index.php?title=Wasserparameter_bei_der_Wasseraufbereitung&amp;diff=212&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sabrina: Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;languages /&gt;&lt;br /&gt; &lt;translate&gt; &lt;!--T:1--&gt; '''CSB''' (mg/l), der chemische Sauerstoffbedarf, gibt die Menge an Sauerstoff an, die für die chemische Oxidation…“</title>
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		<updated>2018-06-22T07:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;languages /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;translate&amp;gt; &amp;lt;!--T:1--&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CSB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mg/l), der chemische Sauerstoffbedarf, gibt die Menge an Sauerstoff an, die für die chemische Oxidation…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;languages /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;translate&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:1--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''CSB''' (mg/l), der chemische Sauerstoffbedarf, gibt die Menge an Sauerstoff an, die für die chemische Oxidation mit Kalium-Dichromat der im Wasser enthaltenen Stoffe benötigt wird. &amp;lt;ref name=&amp;quot;isa&amp;quot;&amp;gt;ISA – Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:2--&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Hinweis:'' Der CSB ist immer größer als der BSB&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;; bei biologisch gut abbaubaren Stoffen liegt das Verhältnis CSB / BSB&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; bei 1,5 – 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:3--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BSB5''' (mg/l)&lt;br /&gt;
Der biochemische Sauerstoffbedarf BSB5 ist die Sauerstoffmenge, die durch die Stoffwechseltätigkeit entsprechender Mikroorganismen für den Abbau der in einem Liter Wasser enthaltenen biochemisch oxidierbaren organischen Inhaltsstoffe in 5 Tagen  bei 20 °C im Dunkeln verbraucht wird [in mg O2/l].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:4--&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Hinweis:'' Wenn der BSB5 Wert einen Wert von &amp;lt;10 mg/Liter (organisch abbaubare Belastung) erreicht, dann ist es unter normalen Bedingungen nicht mehr fäulnisfähig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H.M.&amp;quot;&amp;gt;Hans Mönnighoff, 1993, Ökobuchverlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:5--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtig ist dieser Wert, wenn das Wasser über einen längeren Zeitraum gelagert werden soll, ohne dass es zu Geruchsbildung kommen kann (z.B. bei einigen Tagen Abwesenheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:6--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''TOC''' (mg/l), der totale organische Kohlenstoffgehalt, ist die Menge der organischen Kohlenstoffverbindungen in einer Probe. Bei der Analyse werden diese verbrannt und die Menge des entstehenden CO2 gemessen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;isa&amp;quot;&amp;gt;ISA – Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:7--&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Hinweis:'' Der TOC  ist ein Summenparameter in der Wasser- und Abwasseranalytik und spiegelt die Belastung des Wassers mit organischen Stoffen wider. Saubere Quellwässer weisen einen TOC-Gehalt von 1–2 mg/l auf. Schwach belastete Flüsse und Bäche zeigen Werte um 2–5 mg/l. In mesotrophen Seen werden bereits Werte um 5–10 mg/l erreicht, in produktiven Karpfenteichen typischerweise  15–25 mg/l. In stark verschmutzten Gewässern kann der Wert auf über 100 mg/l steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:8--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''SAK245''', die UV- Absorption ist ein Summenparameter für die Gewässerbelastung durch gelöste organische Substanzen wie z.B. aromatische Verbindungen und Huminstoffe. Bei einer Messwellenlänge von 254 nm wird der Spektrale Absorptions-Koeffizient auf Extinktion pro Meter umgerechnet (ISA – Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:9--&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Hinweis:'' Der SAK245nm entspricht somit in etwa der elektrischen Leitfähigkeit als Summenparameter für die anorganische Salzbelastung. Zahlreiche organische Stoffe absorbieren ultraviolettes Licht. Grundlage ist die DIN 38404-3 (2006), die die Messung bei einer Wellenlänge von 254 nm vorsieht. Die Lichtschwächung pro Meter Wasser (daher die Dimension 1/m) ist gleichzeitig ein Maß für die organische Belastung des Gewässers. Dadurch ist es auch möglich, den Messwert näherungsweise in verwandte Kohlenstoffparameter wie TOC (Total Organic Carbon), CSB (Chemischer Sauerstoffbedarf) oder BSB (Biochemischer Sauerstoffbedarf) umzurechnen (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:10--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sauerstoff'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:11--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je kälter das Wasser, desto mehr O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; kann gelöst werden, je salzhaltiger oder je niedriger der atmosphärische Druck, desto weniger. Beispiele: &lt;br /&gt;
:0 °C, Normaldruck, Süßwasser: 14.6 mg/l = 100% Sättigung&lt;br /&gt;
:10 °C, Normaldruck, Süßwasser: 11.3 mg/l = 100% Sättigung&lt;br /&gt;
:20 °C, Normaldruck, Süßwasser: 9.1 mg/l = 100% Sättigung&lt;br /&gt;
Je nach Sauerstoffanteil im Wasser werden folgende Milieus unterschieden:   &lt;br /&gt;
* '''aerobes Milieu''' = Vorhandensein von molekular gelöstem Sauerstoff (O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) und chem. gebundenem Sauerstoff, &amp;gt; 0,5 mg O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/l&lt;br /&gt;
* '''anoxisches Milieu''' = Vorhandensein von an Stickstoff gebundenem Sauerstoff (z. B. NO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;- ; NO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;- ), &amp;lt; 0,5 mg O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/l&lt;br /&gt;
* '''anaerobes Milieu''' = weder molekular gelöster noch an Stickstoff gebundener Sauerstoff vorhanden, &amp;lt; 0,5 mg O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/l&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:12--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist zu wenig Sauerstoff im Wasser, kommt es durch die Anwesenheit bestimmter Mikroorganismen zur Bildung übler Gerüche und toxischer Gase. Bei diesem Vorgang wird der für die Bakterienatmung benötigte Sauerstoff aus sauerstoffhaltigen Verbindungen wie Sulfaten, Sulfiten usw. abgespalten, wobei erhebliche Mengen an Sulfiden und H2S gebildet und freigesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Schikowski&amp;quot;&amp;gt;Diplomarbeit Schikowski, 10'1988, Prof. Olschewski&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:13--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gegenmaßnahme: Belüftung, der Sauerstoffanteil muss jederzeit hoch genug sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:14--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Leitfähigkeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:15--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chemisch reines Wasser ist bei einem [[pH-Wert]] von 7 nur in geringem Umfang in die elektrischen Ladungsträger H&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;O+ und OH− dissoziiert. Es besitzt daher einen hohen spezifischen Widerstand von 18,2 M Ω • cm (= 1,82×10^13 Ω • mm²/m) bei 25 °C. Dieses entspricht einem spezifischen Leitwert von 54,9 nS • cm. Die Temperaturabhängigkeit beträgt dabei ungefähr 1,5 bis 2 % pro Kelvin. Gelöste Salze und Säuren erhöhen die Ladungsträgerkonzentration. Bereits Leitungswasser erreicht je nach Mineralgehalt bis etwa die 10.000-fache Leitfähigkeit von durchschnittlich 500 µS • cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:16--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der '''pH-Wert''' ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Der pH-Wert ist eine dimensionslose Zahl.&lt;br /&gt;
Durch die Autoprotolyse ergibt sich das Ionenprodukt des Wassers bei 25 °C zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:17--&amp;gt;&lt;br /&gt;
K&amp;lt;sub&amp;gt;W&amp;lt;/sub&amp;gt; = ''c''(H&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;O+) • ''c''(OH−) = 10^(−14) mol²/l²&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:18--&amp;gt;&lt;br /&gt;
und teilt pH-Werte von verdünnten wässrigen Lösungen ein in:&lt;br /&gt;
* '''pH &amp;lt; 7''' als saure wässrige Lösung, hier ist ''c''H&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;O+ &amp;gt; ''c''OH−&lt;br /&gt;
* '''pH = 7''' als neutrale wässrige Lösung, hier ist ''c''H3O+ = ''c''OH−; auch eine Eigenschaft von reinem Wasser&lt;br /&gt;
* '''pH &amp;gt; 7''' als basische (alkalische) wässrige Lösung, hier ist ''c''H&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;O+ &amp;lt; ''c''OH−&lt;br /&gt;
Chemisch reines Wasser von 22 °C hat einen theoretischen pH-Wert von 7 (die Gleichgewichtskonstante für die Dissoziation von Wasser beträgt dann genau 10^(−14)). Dieser Wert ist als chemisch neutral definiert. Allerdings hat chemisch reines Wasser keinen Puffer und reagiert damit auf geringste Verunreinigungen mit einer deutlichen pH-Wert-Änderung. So stellt sich in zuvor chemisch reinem Wasser bei Luftzutritt infolge Lösung von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; sofort ein pH-Wert zwischen 4,5 und 5 ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiki&amp;quot;&amp;gt;Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:19--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die '''Trübung''' (1/m) ist ein Maß für den Anteil von fein verteilten Partikeln und ungelösten Stoffen in der Wasserprobe. Sie wird bei 860 nm Wellenlänge bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;isa&amp;quot;&amp;gt;ISA – Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:20--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* i.d.R. handelt es sich um ungefährliche Sedimente, ungelöste Partikel, sogenannte. Schwebstoffe&lt;br /&gt;
* Wasserinhaltsstoffe, die Kleinlebewesen als Nährsubstanz dienen und so deren Wachstum fördern&lt;br /&gt;
* sie verhindern eine effektive Desinfektion (Chlorzehrung, Chlor lagert sich an den Partikeln an), daher muss trübes Wasser vorher gefiltert werden&lt;br /&gt;
* Maßeinheit für Trübung: NTU, nach WHO soll TW &amp;lt; 1 NTU aufweisen (Katadyn Wasserfibel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--T:21--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Schwermetalle''' sind Blei, Cadmium, Chrom, Nickel, Kupfer, Zink, Quecksilber.&lt;br /&gt;
Gelangen über das Regenwasser, welches durch die Gesteinsschichten gefiltert wird, in das Grundwasser. Schwermetalle können sich im menschlichen Körper ablagern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WHO&amp;quot;&amp;gt;WHO Richtlinien für TW&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwermetalle lassen sich nur über aufwändige Verfahren, wie der Destillation oder der Flockung, aus dem Wasser entfernen. Schwermetalle können aber auch aus Metalldächern gelöst werden und so in den Regenwasserspeicher gelangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen== &amp;lt;!--T:22--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/translate&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabrina</name></author>
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